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09.03.09 16:32 |
Petition "Deckel weg!" übergeben28'378 Unterschriften fordern die eidgenössischen Räte dazu auf, die limitierende Gesetzesgebung für erneuerbare Energien anzupassen.
Zum Auftakt der Session von National- und Ständerat am 2. März 2009 wurde die Petition "Deckel weg!" bei der Bundeskanzlei eingereicht. Die Petition fordert die eidgenössischen Räte dazu auf, das Energiegesetz bezüglich erneuerbaren Energien anzupassen. Denn dieses sieht bei der Einspeisung von unabhängig produziertem Strom durch erneuerbare Energien eine Mengenbeschränkung vor. Konkret heisst das, dass privaten Stromproduzenten jeweils nur ein beschränktes Kontingent an kWh Strom, der beispielsweise durch Sonnenkraft produziert wurde, vergütet wird. Diese Kontingente sind beispielsweise für die Sonnen-Technik viel zu knapp berechnet, verglichen mit der Strommenge, die produziert wird. Darum fordert NWA, dass die erneuerbare Schweizer-Energie nicht mehr länger unter dem Deckel gehalten wird! Also "Deckel weg!" "Deckel weg!" bedeutet die Förderung von erneuerbaren Energien in der Schweiz für die Schweiz. Denn die heutige Gesetzesgebung zwingt Schweizer Unternehmen, die ökologischen und ressourcenschonenden Solarstrom produzieren, diesen im Ausland zu verkaufen, weil sie in der Schweiz (noch!) keine angemessene Einspeisevergütung erhalten. "Deckel weg!" schont die Umwelt und fördert zugleich die Schweizer Wirtschaft. "Deckel weg!" steht für eine verantwortungsvolle Energiepolitik, die in die Zukunft blickt! Dass zahlreiche Unterschriften für die Petition von unterschiedlichsten Organisationen und Parteien beigesteuert wurden, zeigt auch die breite Abstützung dieser Forderung. Die Petitionsübergabe auf der Bundesterrasse wurde mittels einer gelungenen Performanz begleitet. Dabei wurde der Deckel schon mal symbolisch weggeworfen! Zudem liess Rudolf Rechsteiner (SP-Nationalrat und NWA Co-Präsident) über die Medien verkünden, dass eine entsprechende Initiative folgen werde, falls von Seite der eidgenössischen Räte keine Reaktion komme und das eidgenössische Gesetz nicht angepasst werde. Also "Deckel weg!" so oder so...!
Medienecho als Indikator für die thematische Relevanz: Tagesschau; Hauptausgabe 2.3.2009 Der Bund; 3.3.2009
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Aernschd Born aus BaselMittwoch, 08-04-09 17:16 In der freien Marktwirtschaft sind wir frei zu schweigen oder nichts zu sagen. Satire stört die Freiheit der Atommafia. Sie nimmt sich die Freiheit, Satire zu verbieten. Stattdessen lässt sie lieber Umweltgifte frei. |
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