Die Geschichte des NWA

 

Die wichtigsten Stationen

 

1970

Gründung des Nordwestschweizer Aktionskomitees gegen das AKW Kaiseraugst, NAK (ca. 100 Mitglieder)

 

1970 bis 1974

Ausschöpfen sämtlicher politischen, parlamentarischen und rechtlichen Möglichkeiten im Kampf gegen das AKW Kaiseraugst und Gösgen.

Information der Öffentlichkeit

 

1974

Statutenänderung und Umbenennung in Nordwerstschweizer Aktionskomitee gegen Atomkraftwerke, NWA (ca. 1'500 Mitglieder)

Mitwirken gegen die Beteiligung Basels am AKW Gösgen

 

1975

Teil der Verhandlungsdelegation der Besetzer von Kaiseraugst

Hauptinitiant der Eidg. Volksinitiative zur Wahrung der Volksrechte und der Sicherheit beim Bau und Betrieb von Atomkraftwerken (Atominitiative 1)

 

1975 bis 1976

Initiant der kantonalen Volksinitiative zum Schutz der Bevölkerung vor Atomkraftwerken in Basel-Stadt und Basel-Land (Atomschutzgesetz)

 

1976 bis 1979

Einsprachen und Beschwerden gegen Bewilligungen für die AKW Gösgen, Leibstadt, Kaiseraugst und Graben

 

1979

Knappe Ablehnung der Eidg. Atominitiative 1

10 Jahre NWA, Halbzeit: der Kampf geht weiter!

Mitwirken an den Vorbereitungen zur neuen Atominitiative 2 und zur Energieinitiative

 

1980

Initiant der kantonalen Volksinitiative für ein Energiespargesetz in Basel-Stadt

 

1981 bis 1984

Aktivitäten auf allen politischen und rechtlichen Ebenen von Kantonen und Bund

 

1983

Erste Energiegesetze in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft, Einführung einer Förderabgabe in Basel-Stadt.

   

1984

Ablehnung der Eidg. Atominitiative 2 und der Energieinitiative

 

1985

Erteilung Rahmenbewilligung für AKW Kaiseraugst

 

1985 bis 1986

Vorbereitung einer neuen eidg. Volksinitiative

 

1986

Hauptinitiant der "Moratoriumsinitiative" für einen 10-jährigen Bau- und Bewilligungsstopp für AKW

 

1987 bis 1988

Einsprachen gegen das Zwischenlager Beznau

 

1988

Motion für die sog. Nichtrealisierung des AKW Kaiseraugst in den eidg. Räten

 

1989

Definitive Liquidierung des AKW-Projekts Kaiseraugst

 

1990

20 Jahre NWA (ca. 14'000 Mitglieder, Gönner und Freunde)

20./23. September 1990: eidg. Abstimmung über die Atominitiativen 3 + 4, die Volksinitiativen Stopp dem AKW-Bau (Moratorium) und den Ausstieg aus der Atomenergie

Die Moratoriumsinitiative wird mit 54% Ja-Stimmen angenommen.

 

1991

Lancierung der Volksinitiative "Energiekanton 2000" im Kantone Basel-Stadt

 

1992 bis 1995

Mitarbeit an der Ausarbeitung und lancierung der Solar-Initiative und der Energie-Umwelt-Initiative

 

1995 bis 1998

Beiteiligung des NWA an der Lancierung der Volksinitiativen "MoratoriumPlus" und "Strom ohne Atom"

 

1998

Revision der Basler Energiegesetzgebung im Sinne der Volksinitiative "Energiekanton 2000"

·         Einführung einer Lenkungsabgabe mit Rückerstattung  

·         Einführung der kostendeckenden Vergütung für Solarstrom und einer Solarstrombörse

·         Verschärfung der Kennzahlen

 

1998

Einreichung einer Aufsichtsbeschwerde gegen den Bundesrat, damit die Finanzierung des Atommülls in der Schweiz endlich konkretisiert wird

Der Bundesrat anerkennt die Lücke im Vollzug des Atomgesetzes und erlässt am 6. März die Entsorgungskostenverordnung.  

 

2000

Ablehnung der Solar-Initiative und der Gegenvorschläge des Parlaments für eine Förderabgabe und eine ökologische Steuerreform

 

2002

Einreichung einer Aufsichtsbeschwerde an den Bundesrat betreffend Terror-Sicherheit der Atomkraftwerke, von den Verantwortlichen mit ein paar Floskeln als irrelevant abgetan

 

2003

Ablehnung der beiden Volksinitiativen "Moratoriumplus" und "Strom ohne Atom"

Verabschiedung des revidierten Kernenergiegesetzes (indirekter Gegenvorschlag), beinhaltend

·         Referendumsmöglichkeit gegen neue Atomkraftwerke

·         Moratorium für die Wiederaufarbeitung von Atommüll

·         Öffnung des Rechtswegs für Beschwerden bis vor Bundesgericht  

 

2004

Verhandlungen mit der Basler und der Baselbieter Behörden betreffend Vollzug der beiden Atomschutzgesetze und Gründung eines Schutzverbandes der Bevölkerung, nachdem in "Fessenheim" mehrere gravierende Unfälle vorgefallen sind.