Aus uns bis jetzt unerklärlichen Gründen, sahen sich die Veranstalter der Nuclea'08 gezwungen, die Kantonspolizei Aargau einzuschalten.

Diese nahm die Personalien unserer friedlichen und demokratischen Aktivistinnen und Aktivisten auf.

NWA-Bern sieht sich aus diesem Grund gezwungen, einiges klar zu stellen, um Missverständnissen vorzubeugen.

 

Lesen Sie folgende Medienmitteilung von NWA-Bern dazu:

 

 

Medienmitteilung_Nuclea_2.pdf

 

Folgende offizielle Medienmitteilung der Kantonspolizei Aargau entspricht leider nur teilweise der Wahrheit:

 

Medienmitteilung Kantonspolizei AG

 

 

Zur Richtigstellung: Unsere Sicht der Dinge!

 

Die NWA-Bern organisierte am 6. November die Protest-Aktion gegen die Nuclea'08 im Trafo-Gebäude in Baden.

Wie von der Kantonspolizei AG geschildert, protestierten die AktivistInnen friedlich und ohne die Veranstaltung

zu stören mit einem Sketch und Transparenten. Rund eine halbe Stunde nach Ende der Aktion tauchten

5 Polizisten der Kantonspolizei und Stadtpolizei auf und nahmen die Personalien der 6 beteiligten NWA-
AktivistInnen auf. Sie erklärten, die Teilnehmer der Tagung hätten sich gestört gefühlt.



Es bleiben verschiedene Fragen im Raum:

 

  • Weshalb fühlen sich die Organisatoren der Nuclea'08 von friedlichen und demokratischen Meinungsäusserungen
    ausserhalb ihrer Tagungsräume derart gestört, dass sie die Polizei alarmieren, wohlgemerkt ohne den Dialog mit den
    AktivistInnen zu suchen?
  • Weshalb marschieren Kantons- und Stadtpolizei mit einem derartigen Aufgebot auf, um eine so kleine, offensichtlich
    friedliche und zudem schon abgeschlossene Kundgebung zu zerstreuen?
  • Weshalb kontrolliert die Polizei Leute, die offensichtlich keine strafbaren Handlungen begangen haben, und auch
    keine Absicht dazu bekunden?
  • Weshalb gibt die Kantonspolizei Aargau eine falsche Teilnehmerzahl an,
    obwohl sämtliche Beteiligten kontrolliert wurden?



Die Episode zeigt einmal mehr, dass es Atomlobby und Behörden mit der Wahrheit nicht sehr genau nehmen, wenn es um
das Thema Atomenergie geht. Der unverhältnismässige Einsatz der Polizei und das absolute Fehlen jeglicher
Gesprächsbereitschaft seitens der Nuclea-Organisatoren sind Indizien dafür, dass selbst die Atomköpfe wissen, dass sie
in einer demokratisch geführten Auseinandersetzung keine Chance haben.

 

Mehr über die friedliche Aktion.