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Energiestrategie des Bundesrates: Wir sind enttäuscht.   28.09.2012

Medienmitteilung vom 28. September 2012

zur Energiestrategie des Bundesrates

 

Wie lange sollen die Zeitbomben noch ticken?

 

NWA ist enttäuscht über die Energiestrategie des Bundesrates. Die AKWs sollen weiter unbefristet betrieben werden. Der versprochene Atomausstieg findet gar nicht statt.

 

"Die Uralt-AKWs sind das grösste Sicherheitsrisiko der Schweiz. Der Bundesrat hat es wieder verpasst diese Zeitbomben endlich zu entschärfen," sagt NWA-Copräsident und Nationalrat Beat Jans. Zudem wird die Förderung von Energie-Effizienz und Erneuerbaren Energiequellen massiv behindert, wenn die längst abgeschriebenen Atomkraftwerke noch während Jahrzehnten Billigstrom auf den Markt werfen. Je länger diese Technik-Dinosaurier laufen, desto teurer kommen uns die vom Bundesrat vorgeschlagenen Förderinstrumente zu stehen.

 

Seit Jahren funktioniert das System Atomkraft als politisches Perpetuum mobile. Der Bundesrat überlässt es dem Eidg. Nurkearsicherheitsinspektorat (ENSI), die unsicheren AKWs zu schliessen. Das ENSI gewährt den Betreibern grosszügige Sanierungsfristen. Vor und nach den verlangten Sanierungen dürfen die ältesten AKWs der Welt unbefristet weiterlaufen.
Diesem unverantwortlichen Treiben muss das Parlament dringend ein Ende setzen.

 

Derzeit werden allein im AKW Leibstadt Sanierungen für 600 Mio. vorgenommen. Die
Leibstadt-Betreiber kommunizieren denn auch stolz, dass sie ihre Anlagen bis 2045 weiter betreiben wollen.

 

 

Für weitere Informationen

Beat Jans 076 346 86 43, NWA-Copräsident